Umgangsanspruch mit Familien-Hund nach Trennung

Ein Umgangsanspruch mit dem Familienhund, der beim früheren Partner verblieben ist, besteht nicht. Eine Analogie zu anderen gesetzlichen Umgangsregelungen verbietet sich. Insbesondere § 1684 Abs. 1 BGB ist zugeschnitten auf ein am Wohl eines Kindes orientiertes Umgangsrecht und dient nicht in erster Linie der Befriedigung emotionaler Bedürfnisse des umgangsberechtigten Elternteils, um die es im Verhältnis von zwei sich trennenden Partnern zu einem gemeinsam gehaltenen Hund geht; insoweit gelten gemäß § 90a BGB die Bestimmungen der Hausratsteilung, die nur eine Zuweisung des Hausratsgegenstands an eine Partei, aber keine Umgangsregelung vorsehen (Oberlandesgericht Hamm, Beschluss vom 25.11.2010, Az: II-10 WF 240/10).

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