Schadensersatzpflicht des Arbeitgebers bei schlechtem Zeugnis

Ändert ein Arbeitgeber ein schlechtes Arbeitszeugnis – trotz gerichtlicher Verurteilung – nicht ab und kann der Arbeitnehmer nachweisen, dass er aufgrund des schlechten Zeugnisses eine Arbeitsstelle nicht erhält, so stehen dem Arbeitnehmer gegenüber dem Arbeitgeber Schadensersatzansprüche zu. Im Fall hat das Arbeitsgericht dem Arbeitnehmer das fiktive Arbeitsentgelt für eine 6wöchige Beschäftigung bei dem potentiellen neuen Arbeitgeber zugesprochen (ArbG Bremen-Bremerhaven, Urteil vom 06.10.2011, Az.: 1 Ca 1309/10).

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