Kündigung und Verhandlungen über die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses

Erhält ein Arbeitnehmer von seinem Arbeitgeber eine fristgerechte Kündigung und verhandelt der Arbeitnehmer sodann mit seinem Arbeitgeber über die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses, muss er innerhalb der 3 Wochenfrist des § Kündigungsschutzgesetz Kündigungsschutzklage vor dem für ihn zuständigen Arbeitsgericht einreichen, erst wenn der Arbeitnehmer mit dem Arbeitgeber eine bindende Vereinbarung über die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses getroffen oder wenigstens eine bindende Zusage des Arbeitgebers hat, kann der Arbeitnehmer von einer Erhebung der Kündigungsschutzklage innerhalb der 3-wöchigen Klagefrist absehen (LAG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 02.11.2012, Az.: 6 Sa 1754/12). Zu Beweiszwecken sollte der Arbeitnehmer immer auf eine schriftliche Vereinbarung oder Zusage drängen.

Kommentare sind deaktiviert