Geschiedenenunterhalt und unwahre Angaben über Einkünfte

Macht der Unterhaltsberechtigte gegenüber dem Unterhaltspflichtigen unwahre oder unvollständige Angaben über sein Einkommen bzw. sein erzielbares Einkommen, so entfällt der Anspruch auf Geschiedenenunterhalt (OLG Brandenburg, Urteil vom 10.07.2009, Az.: 9 UF 85/08). Unwahre, fehlerhafte und unvollständige Einkommensangaben verstoßen gegen die nacheheliche Solidaritätspflicht und stellen zudem einen Betrug dar.

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