Warenzusendung trotz Widerrufserklärung des Bestellers ist wettbewerbswidrig

Liefert ein Unternehmer im Fernabsatzhandel Waren an einen Besteller, obwohl dieser zuvor den Kaufvertrag widerrufen hat, so ist dieses Verhalten wettbewerbswidrig. Es spielt hierbei auch keine Rolle, ob die Warenübersendung ein Versehen darstellt, oder der Besteller rechtskundig ist (OLG Koblenz, Urteil vom 17.06.2009, Az.: 9 U 20/09). Die Warenzusendung nach einem ausgesprochen Widerruf ist generell wettbewerbswidrig.

Kommentare sind deaktiviert