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Forum - Pflegegeld

Mari1 (Gast)
Pflegegeld
# 1 Zum Seitenanfang
habe ich Anspruch

Hallo an alle im Forum,
vielleicht kann mir jemand einen Rat geben!
Kurze Schilderung.
Frau A benötigt Pflege und wohnt im selben Haus wie Ihr Sohn Nr.1 (2 Wohnungen).
Frau A hat das Haus gebaut und ursprünglich an ihre 3 Söhne übergeben.Im Übergabevertrag steht eindeutig das alle Söhne dafür Sorge zu tragen haben das man hilft wenn es notwendig ist.
Obwohl Sohn Nr.1 dies wußte, und sogar im selben Haus wohnte,er hatte keine Zeit für sowas. Sohn Nr. 2 wohnte zu weit weg und meinte es ginge ihn nichts an, sein Leben würde in München stattfinden.
Blieb also nur Sohn N. 3, dieser erinnerte sich an das einstige Versprechen und half seiner Mutter.Diese bekam ab März 2003 Pflegegeld Stufe I und dieses bekam sie auch auf ihr Konto.Als Pflegeperson wurde die Ehefrau von Sohn Nr.3 angemeldet,diese war damals lediglich die Lebensgefährtin, erst 2004 wurde geheiratet.
Frau A behielt das Pflegegeld so wie sie es bekommen hatte.Sie meinte sie würde es bekommen da sie ja jetzt alt ist. Frau A hatte dann aber ein Testament gemacht und da sich keiner der anderen Söhne um sie kümmerte, hat sie Sohn Nr.3 als Erben eingesetzt.(Pflichtteil wurde im Übergabevertrag des Hauses ausgeschlossen)
Ihr Argument war immer: "sie hat ja ein Testament gemacht und wenn sie einmal verstirbt würde Sohn Nr. 3 alles bekommen, somit ja auch das Pflegegeld!" Sept. 2008 wurde Frau A mit Pflegestufe II bewertet und da die Ehefrau nun sogar ihren Job aufgeben, bzw nur noch verkürzt arbeiten konnte, wurde Frau A nochmals gesagt das es so nun nicht mehr ginge,Frau A müßte spätestens jetzt das Pflegegeld an ihre Pflegeperson auszahlen da diese ja nur verkürzt arbeiten kann.Ansonsten müsse man den Pflegedienst um Hilfe bitten müssen, was Frau A aber nicht wollte! Nun war Frau A dazu bereit und erlaubte eine Kontoänderung bei der AOK, was auch getan wurde. Als Sohn Nr.1 nun sah, das es der alten Frau wirklich nicht gut ging, erinnerte er sich an seine Mutter, die inzwischen zu Pflege bei Sohn Nr.3 sogar wohnte.
Sohn Nr.1 kam nun jeden Tag um wie er sagte zu schauen ob die Mutter auch wirklich gut gepflegt werden würde.Er kam wann immer es ihm paßte, abends um 20.00, morgens um 9.00, egal, wann immer er wollte.Er tat alles um seiner Mutter nun zu zeigen wie sehr er sich doch geändert hatte, Er holte sie ab um mit ihr spazieren zu fahren, sein Weg führte ihn zu einem Notar und er brachte seine Mutter dazu ihr Testament zu ändern.
Nun war er Erbe,Sohn Nr. 3 hatte dagegen nichts unternommen, obwohl er sich betrogen fühlte.
Als der Bruder jedoch wegen dem Pflegegeld angesprochen wurde, da lachte er und meinte das wäre das persönliche Pech der Pflegeperson, sie hätte ja die Mutter nicht pflegen müssen, ihn ginge das nichts an! Er behielt die geerbten 20.000 €
Wie sieht es denn rechtlich aus? Habe ich, die Ehefrau von Sohn Nr.3 nun wirklich all die Jahre umsonst arbeiten müssen und muss ich mich heute dafür auslachen lassen- oder kann ich mich wehren und vom Erben das verlangen wofür ich auch gearbeitet habe?
Schließlich hatte sich doch auch dieser um seine Mutter zu kümmern, er hatte es ja sogar im Übergabevertrag unterzeichnet das er ebenso dies tuen würde!
Gibt es Urteile ? Sollte ich einen Rechtsstreit anstreben? Ich weiß es eben nicht!
Entschuldigung für den langen Text!

Vielen Dank

Bild 14.05.2010, 17:54
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