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Forum - Erbauseinandersetzung
Erbauseinandersetzung
Miterbe verweigert Unterschrift auf Kaufvertrag
Sehr geehrte Rechtsanwälte, ich bin Miterbin in einer Erbengemeinschaft, die derzeit auseinandergesetzt wird. Große Teile des Erbes sind bereits verkauft und der Elös aufgeteilt. Alles ging ohne größere Probleme über die Bühne. Übrig bleiben nun noch einige Äcker, die allesamt an den derzeitigen Pächter verkauft werden sollen. Darin bestand Einigkeit - auch im Hinblick auf den Verkaufspreis. Nun weigert sich ein Erbe, den Kaufvertrag zu unterschreiben. Alle anderen haben ihre Unterschrift bereits geleistet. Der Grund für die Verweigerung der Unterschrift liegt in der seiner Vermutung begründet, dass der vereinbarte Verkaufspreis zu gering sei. Angebote anderer Kaufinteressenten lagen jedoch nicht vor. Versuche, den Miterben in Gespröchen zur Unterschrift zu bewegen, schlugen fehl. Nun meine Fragen: 1. Wie können wir, die wir verkaufen wollen, nun vorgehen? Können wir die Zustimmung des Verweigeres erzwingen? Aufgrund gesundheitlicher Probleme eines Miterben wollen wir die Sache nicht in die Länge ziehen. Ist das möglich? 2. Eine Versteigerung würden wir gerne vermeiden, da aufgrund der deringen Interessenslage ein niedriger Erlös zu erwarten ist. Sollte es doch dazu kommen, würden die Äcker (unterschiedliche Ackerwertzahlen) komplett oder jeder einzeln versteigert? 3. Falls der Kaufvertrag nicht zustande kommt, ergeben sich im Bezug auf den Käufer Konsequenzen für die Erbengemeinschaft (Schadenersatz)? Er hat ja fest mit dem Kauf gerechnet. Möglicherweise sind ihm auch Kosten entstanden. Vielen Dank vorab für Ihre Einschätzung! Mit freundlichen Grüßen, Ratsuchende
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